BABY- UND KINDERNAHRUNG IN BIOQUALITÄT

Nachhaltig von Kindesbeinen an – Markt für Bio-Babynahrung wächst.

Frische, Natürlichkeit und minimale Verarbeitung – immer mehr Eltern setzen auf eine naturnahe Ernährungsweise und somit auf Lebensmittel aus biologischem Anbau, erst recht, wenn es um die Ernährung ihrer Kleinsten geht. Der weltweite Anteil an Bio-Babynahrung ist in den letzten Jahren stark angestiegen.

Lebensmittel aus naturnahem Anbau boomen. Das Interesse an der neuen Natürlichkeit wächst – ein typisches Beispiel ist «Urban Gardening». Ob New York, London oder Zürich, hoch über den Dächern unserer Welt-Metropolen und Kleinstädte schiessen Kleinstgärten wie Pilze aus dem Boden. Aus Balkonkisten und Hochbeeten spriessen sie hier und dort sogar in bester Bioqualität – pralle Tomaten, rote und gelbe Paprika sowie Kartoffeln und Co.

Bio-Produkte: Kaufmotive und -verhalten

Menschen fühlen sich seit jeher zu natürlichen Dingen hingezogen. Kaum überraschend waren daher die Resultate einer grossangelegten Konsumentenbefragung bei 30’000 Personen in über 60 Ländern durch das internationale Marktforschungsinstitut Nielsen. Die am meisten gewünschten Eigenschaften eines Nahrungsmittels sind Frische, Natürlichkeit und minimale Verarbeitung.

Bei Bio-Produkten beziehungsweise Bio-Babynahrung geht es um mehr als nur Frische, Natürlichkeit und minimale Verarbeitung. Im Zentrum der Käuferinnen und Käufer steht vor allem die Wertschöpfungskette. Es sind Motive wie etwa das Tierwohl, der Umweltschutz, die Erhaltung der Biodiversität, aber auch altruistische Handlungsweisen wie Uneigennützigkeit, Selbstlosigkeit und verinnerlichte Moraleinstellungen.

Dass sich immer mehr Menschen Gedanken über ihre Ernährung machen, zeigen auch die Wachstumszahlen im Bereich Bio-Lebensmittel. Der globale Markt für Bio-Produkte hat sich im Jahr 2017 der 90 Mrd. US-Dollar Grenze genähert und ist weiterhin am Wachsen. Aber auch der weltweite Anteil von Bio-Babynahrung darf sich sehen lassen. So wurden im Jahr 2017 insgesamt 723 neue Babynahrungsprodukte eingeführt, davon rund 283 im Bio-Bereich.

Das Konsumverhalten, die Einstellungen der Umwelt gegenüber und Ernährungsgewohnheiten ändern von Generation zu Generation, manchmal sogar schneller. Eines jedoch bleibt – das Bedürfnis der Eltern, ihrem Kind nur das Beste bieten zu wollen, damit es einen guten Start ins Leben erhält.

Die Sensibilität und das Verständnis von Konsumenten in punkto Ernährung steigt. Bei der Kaufentscheidung von Lebensmitteln spielt zuweilen die gesamte Wertschöpfungskette eine wichtige Rolle.